Umweltmedizin
Ärzte mit der Zusatzbezeichnung "Umweltmedizin" befassen sich mit Einflüssen der Umwelt auf die Gesundheit des Menschen. Umweltbedingte Erkrankungen können ein grosse Variationsbreite von Gesundheits- und Befindlichkeitsstörungen auslösen. Sie zeigen zumeist ein wenig standardisiertes Krankheitsbild, da individuelle Reaktion und individuelle Exposition stark variieren können. Erkrankungen wie das "sick-building-syndrom" oder die vielfache Chemikalien-Unverträglichkeit ("multiple chemical sensitivity = MCS") gehören in dieses Fachgebiet.Zu den Schadstoffen, die mittels spezieller umweltanalytischer Methoden eruiert werden können, gehören u.a.
- Innenraumbelastungen mit
- Formaldehyd
- Holzschutzmittel
- Schimmelpilzen
- organische Lösungsmittel
- Schadstoffbelastungen in Böden
- Schadstoffe in Trinkwasser und Getränken
- ionisierende Strahlung
- elektromagnetische Felder
Im Rahmen der "Umweltmedizinvereinbarung Nordrhein" werden von den meisten gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine häusliche Umweltuntersuchung auf Antrag eines Arztes für Umweltmedizin übernommen.
Umweltmedizinische Informationen im Internet


